Süß, spritzig und frisch aus Hamburg – Der Siegeszug der Limonaden

Sie sind aus den Supermarktregalen nicht mehr wegzudenken und auch in der Club- und Barszene willkommene Gäste. Ihr Werbeplakate sind kreativ, witzig und hängen an jeder Ecke..

Erfrischungsgetränke aus Hamburg machen Karriere und fließen inzwischen durch durstige Kehlen in ganz Deutschland.Limonade Hamburg

Die Hamburger Erfinder sind innovativ und wagemutig, wenn es um neue, individuelle Produkte geht – der Erfolg gibt ihnen Recht.

Am Anfang des Limonadenbooms steht „fritz“, Eine kola (mit „k“ geschrieben) die laut Hersteller besser ist, als der Marktführer. „fritz“ hat vielviel Koffein, ist etwas weniger Süß und kommt mit einem Hauch Zitrone aus. Die Geschichte dieses neuen Klassikers ist erstaunlich, aber auch erstaunlich einfach. Im Studentenwohnheim Hamburg-Othmarschen beschlossen 2002 zwei Hamburger Freunde, das Projekt fritz-kola zu gründen. Sie brachten ein Startkapital von 7.000,-€ auf und fingen an, die perfekte Rezeptur zu entwickeln. Für das Etikettenlogo mussten die Gesichter der Firmengründer herhalten, da nicht genug Kapital zur Verfügung stand für eine aufwändige Logo-Entwicklung. Am 30. Januar 2003 ging „fritz“ in Serie und seit dem hat sich aus dem kleinen feinen Hamburger Unternehmen ein lokaler Marktführer entwickelt, inzwischen gibt es apfelschorle, apfel-kirsch-schorle, melonenbrause und zitronenlimonade, fritz-kola zuckerfrei und kaffee-kola-brause, neu in der Familie ist MISCHMASCH. Alle Limonaden werden ohne künstlichen Aromen und künstlichen Farbstoffe hergestellt.

Ein weiteres tolles Projekt aus Hamburg ist Lemonaid, 2009 ins Leben gerufen und mit jeder verkauften Flasche wird der Lemonaid & ChariTea e.V. unterstützt, der Entwicklungshilfeprojekte unterstützt. Die Hersteller beziehen die Zutaten aus fairem Handel, die Limonade ist zu 100% bio und erfrischt mit einer Rezeptur aus 10% Limettendirektsaft und Rohrzucker.

Seit einiger Zeit sind drei Neugründungen am Markt, Thomas Henry, „Elbler“ und 1337MATE, die auch „Hackerbrause“ genannt wird und als Spaßprojekt gestartet ist, als Homage an die Mate trinkende Computercommunity. Sie gilt inzwischen als absoluter Geheimtipp in der Mate-Szene.

Wer gerne Cider mag, dem ist der Mitbegründer des „Elbler“ vermutlich kein Unbekannter, Stefan Wächter stand von 2001 bis 2007 als Torhüter beim HSV unter Vertrag. Seit 2012 ist er am Getränkemarkt erfolgreich mit einer tollen Idee: Cider aus 100% Bio-Äpfeln nur von deutschen Obsthöfen. Elbler eben. Elbler gibt es mit 2,5 oder mit 5% Alkohol und das Spritzige Getränk kommt ohne Farb- und Aromastoffe aus.

Thomas Henry, benannt nach dem Apotheker und Chemiker Thomas Henry aus Manchester/England, ist eine seit 2010 in Hamburg hergestellte Marke für Limonaden der „Firma für mehr Geschmacksvielfalt“. Klassiker wie Bitter Lemon, Tonic und Spicy Ginger werden insbesondere von Bartendern und in der Gastronomie geschätzt. Zu beziehen sind die Produkte im Fachhandel.

Aus Einzelhandel und der Clubszene sind die Hamburger Getränke nicht mehr wegzudenken, längst haben sie einen Siegeszug hinter und vor den Tresen angetreten, der einmalig ist. Nicht nur auf dem Hamburger Kiez löschen die Partygänger ihren Durst mit den neuen Produkten, Qualität und Ideenreichtum wird auch in anderen Städten geschätzt.

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