Englische Bands auf den Spuren der Beatles

 

Der 1Hamburg_Clubszene7. August 1960.

An diesem Tag begann in der Hansestadt Hamburg eine Ära, denn am Abend traten zum ersten Mal die Beatles in Hamburg auf. Im Club „Indra“, der eigentlich dafür bekannt war, dass dort Prostituierte und Halbweltler verkehrten, spielten die „Fab Four“ insgesamt 48 Auftritte und machten sich einen ersten Namen in der Hamburger Musikszene.

John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Pete Best – die ursprünglichen Mitglieder – sind eines der besten Beispiele für eine gelungene Weltkarriere – Beatles_Platz_Hamburg   Made in Hamburg.

Auch Ringo Star lernten sie dann hier in Hamburg kennen.

Am 13. April 1962 spielten die Beatles erstmals im „Star Club“, der bis heute als Wiege des großen Erfolges gilt.

Und auch heutzutage ist die Hamburger Clubszene, insbesondere rund um die Reeperbahn beliebt und bekannt bei englischen Nachwuchsbands, die hier auftreten und auf ihre Art und Weise auf den Spuren der Beatles wandeln.

Zahlreiche kleine Clubs, wie etwa das Molotow oder auch der Kaiserkeller, in dem auch die Beatles spielten, geben dem Nachwuchs eine Chance sich einen Namen zu machen. Und so manch eine hoffnungsvolle Band wünscht sich die ganz große Karriere, ganz wie die Beatles.

Die Bandbreite der Musik reicht heute von Alternative, über Synthy Pop, bis Heavymetal Hamburg_Clubsund die englischen Musiker kommen beim Hamburger Publikum gut an – regelmäßig sind die kleinen, feinen Clubkonzerte ausgebucht. Der Charme der kleinen Clubs, der Reiz des Neuen, da oftmals kommt fast noch einmal „Star Club“ Atmosphäre auf beim anspruchsvollen Publikum der Hansestadt.

Das Reeperbahn Festival, welches jedes Jahr im September gilt als eines der größten Newcomer Festivals in der Szene der Clubfestivals.

Nach den Gigs sieht man die Band häufig, wie sie über den „Kiez“ ziehen, mit Instrumentenkoffern und strahlenden GSpielbudenplatzesichtern. Begeisterung auch bei den Musikern, über die tolle Stimmung und die ideale Umgebung, hier auf St. Pauli.

Die Beatles haben häufig mit ihren Instrumenten umherziehen müssen, auf der Suche nach einem Schlafplatz. Da halfen schon gerne auch Mal die Polizisten der Davidwache aus, sie stellten ihre Ausnüchterungszelle als Unterschlupf zur Verfügung. Das kommt für junge Bands heutzutage nicht mehr in Frage; sind die Ausnüchterungszellen der Davidwache doch auch meistens ausgebucht.

Längst ist Hamburg kein Geheimtipp mehr für Newcomer, immer mehr junge Bands wagen den Sprung über den Ärmelkanal.

Manch einer Träumt vielleicht den Traum von der Weltkarriere, den Beatles auf den Fersen.

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