Franzbrötchen und Co… Hamburger Speisen und Spezialitäten

Hamburg, Tor zur Welt, bekannt als Hafenstadt. Bekannt allerdings auch für eine ganze Reihe kulinarischer Hamburg_SkylineSpezialitäten, von süßen Köstlichkeiten, bis hin zu extravaganten Tradionsspeisen.

Wer also einen Besuch in der Hansestadt plant, der sollte sich unbedingt einige dieser Spezialitäten auf die Speisekarte schreiben.

Wie jede Region, hat auch Hamburg seine Speisen und Spezialitäten, die es nur hier gibt.

Herzhaft und Nahrhaft kommen Labskaus und Birnen, Bohnen und Speck, Plattdeutsch „Beer’n, Bohn un Speck“ daher. Labskaus ist ursprünglich ein echtes Seemanns-Gericht, dafür werden gekochte Kartoffeln mit Corned Beef oder Pökelfleisch gestampft und mit Sahne und rote Beete Saft glatt gerührt. Dazu gibt es Spiegeleier, Rote Beete und Saure Gurken, wahlweise Matjes und Rollmöpse. Sieht es für den Reisenden erst mal etwas gewöhnungsbedürftig aus, überzeugt es dann doch mit Geschmack und Originalität.Birn_Bohn_Speck

Bei „Beer’n, Bohn un Speck“ sagt der Name schon alles. Durchwachsener Räucherspeck wird mit Brechbohnen aufgesetzt, es kommen noch Kochbirnen dazu. Kochbirnen sind etwas kleiner als Tafelbirnen, recht hart und wenig Süß, sie schmecken nur im gegarten Zustand. Für das traditionelle Hamburger „Beer’n, Bohn un Speck“ Gericht werden meistens Vierländer-Birnen oder Finkenwerder-Kochbirnen genommen. Alle Zutaten zusammen werden mit festkochenden Kartoffeln serviert.

Wer nach solcher handfesten Seemannskost noch einen Nachtisch möchte, der genehmigt sich vielleicht ein schönes, süßes Franzbrötchen. Das Franzbrötchen ist ein Hamburger Klassiker, der Touristen aus aller Welt regelmäßig begeistert und verzaubert. Dieses Flachgebäck, meist aus Plunder- oder Hefeteig hergestellt, spart nicht an köstlicher Zimt und Zucker Füllung. Die Füllung tritt beim Flachdrücken des Rohlings etwas aus und sorgt dann beim Backen für den typischen karamellisierten Zimtgeschmack.

Entstanden ist diese Spezialität während der Napoleonischen Besatzungszeit in Hamburg von 1806–1814. Ein Hamburger Bäcker briet versehentlich ein französisches Zimtbaguette in der Pfanne – mit erstaunlichem Ergebnis. Seit dem hat das Franzbrötchen seinen süßen Siegeszug durch Hamburg unaufhaltsam fortgesetzt.

Heutzutage wird Esskunst_Hamburgdiese Spezialität neben einer Butterstreusel-Kruste auch gerne durch Kürbiskerne, Schokostreusel und Apfelstückchen ergänzt.

Überzeugt euch von diesen Köstlichkeiten bei eurem nächsten Hamburg Besuch. „Unser Hamburg“ wünscht „Guten Appetit!“

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