Hamburg, ein Liebesgedicht!

Hamburg, Schönheit an der Elbe,

ich werde alt, du bleibst die selbe.

Aber ganz heimlich, still und leise,

geht die Hansestadt auf eine Reise.

Mit Elphi, BID und Bussen mit Hybrid,

geht die Schönheit im Eilschritt mit.

1200 Jahre Seefahrt und Fischköppe,

nun kommt mehr als Aalsuppe in die Töppe.

Scholle mit Kartoffeln und Speckstippel,

die Damen vom David ziehen dir am Zippel.

Schnell weiter Richtung Hafen,

wir sind ja nicht blöd, wir sind ausgeschlafen.

Hans Albers guckt in die Ferne,

eigentlich will er runter vom Sockel, rein in die Taverne.

Träume hat jeder, von Poppenbüttel bis Horn,

und guter Mexikaner hat Tequila statt Korn.

Die Boys in Brown, heiß geliebt, kicken mal so, mal so,

der HSV bietet eher Sadomaso.

Heinrich Heine fragte warum „die Straßen stinken täten“,

der Fisch stinkt nicht vom Kopf, er hat auch Gräten.

Der Himmel bietet 50 Shades of Grey,

ist uns egal, wir sind hart wie Rollhockey.

Der Elbsegler sitzt bei Wind und Wetter,

der Hamburger klappt den Kragen hoch und ab auf die Bretter.

Blue Port, Helbig, Michel und Sturmflut,

Jungfernstieg, Stadtpark, Elbstrand und Herzblut,

Kiez, Hafen, Fischbrötchen, Nahverkehr!

Das alles ist Hamburg, was wollen wir mehr?

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