Der Wahnsinn des Wahrzeichens! Die Elphi startet durch.

Majestätisch steht sie dort, spitz zulaufend in die Elbe hinein und wirft glitzerndes Gegenlicht auf die Wasseroberfläche. Die Elbphilharmonie.

Von der Dauerbaustelle zum Kultobjekt in wenigen Monaten. Das neue Konzerthaus ist derzeit die beliebteste Touristen Attraktion in der Hansestadt. Tausende Besucher warten täglich vor dem Gebäude geduldig auf Einlass, ein Abbruch der Besucherströme ist nicht in Sicht.

Hamburg Elphi 2017

Was als kontroverses Projekt im westlichen Quartier der HafenCity anfing, ist innerhalb kürzester Zeit zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt avanciert.

Im Jahre 1875 wurde der Kaiserspeicher am Kaiserkai als Nutzgebäude errichtet.

Das Gebäude galt schon damals als Wahrzeichen des Hamburger Hafens, insbesondere der Westturm mit seinem Zeitanzeiger gab dem Speicherhaus Charakter und Wiedererkennungswert.

Diese historische Bedeutung setzt sich nun fort im modernen Gewand der Elbphilharmonie.

Durch Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs entstanden schwere Schäden an dem Gebäude, insgesamt so verheerend, dass 1963 der gesamte Komplex durch eine Sprengung abgerissen werden musste.

In den Jahren 1963 bis 1966 wurde dann der neue Kaispeicher A gebaut, der heute den Sockel der Elbphilharmonie darstellt.

Die Idee, wieder ein Wahrzeichen im Hafen zu erbauen ist vollends aufgegangen, der Wunsch, Hamburg im internationalen Städtetourismus sichtbarer und attraktiver zu machen, hat sich mehr als gelohnt. Schon wenige Monate nach der Eröffnung.

Sowohl die Architektur des Gebäudes selbst, als auch die Musik, die im modernsten Philharmonie-Saal in ganz Europa gespielt wird lockt Besucher aus der ganzen Welt an. Es gab Schätzungen, dass nach der Fertigstellung etwa 1 Million Besucher jährlich nur auf Grund der Elbphilharmonie zusätzlich in Hamburg zu erwarten sind.

Ein toller Rekord, über den sich auch wir Stadtführer freuen, unsere interessanten Elbphilharmonie-Plaza Führungen sind schon jetzt ein absoluter Hit! Wer sich vor Ort überzeugen möchte, ist herzlich willkommen, mit uns das Wunder zu bestaunen.

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