Sommerhitze in Hamburg, wie kann das sein?

Schietwetter in Hamburg kennen wir! Mit im Durchschnitt 150 Regentagen im Jahr, ist Hamburg wohl eine der nassesten Metropolen Deutschlands. So ist es umso erstaunlicher, dass derzeit durchgehend die Sonne am Himmel steht und es tatsächlich einen echten Sommer zu geben scheint.

Sowohl Besucher, als auch Hamburger selber sind von der Situation zum Teil überrascht, bis hin zu überfordert – Sonne in Hamburg, gibt es das überhaupt?

Hier kommt nun ein paar Tipps von uns, damit ihr die Hitze gut überstehen könnt, bis zum Einsetzen der bekannten und beliebten Regenzeit.

Tatsächlich ist es angeraten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Während der Hamburger gerne zur Knolle Astra greift, sollte man sich im Klaren sein, dass es für den Körper deutlich gesünder ist, sich mit reichlich Trinkwasser zu versorgen und sich dieses auch zuzuführen. Alkoholische Getränke sind nicht geeignet. Wer Wasser nicht besonders mag, der kann zu leichten Fruchtschorlen oder kaltem Früchtetee greifen. Besonders wer schwer körperlich arbeiten muss, der sollte pro Stunde 2-4 Gläser gute Flüssigkeit trinken.

Alle, die nicht unbedingt draußen schwere körperliche Arbeit verrichten müssen, können sich überlegen, den Tagesablauf an das Wetter anzupassen. Körperliche Arbeit im Freien eher in die frühen Morgenstunden legen oder spät am Abend durchführen. Dies könnte zum Beispiel für Gartenarbeit im eigenen Garten leicht machbar sein. Auch sportliche Aktivitäten wie joggen und Fahrradfahren könnte man auf die Stunden des Tages verschieben, wo es noch nicht so heiß ist, beziehungsweise nicht mehr so heiß.

Fenster die zur Sonnenseite des Lebens liegen, möglichst geschlossen halten und die Vorhänge oder Jalousien zuziehen. In der Nacht können die Fenster geöffnet werden zum ausreichenden durchlüften. Faustregel ist, wenn die Außentemperatur höher ist als die Raumtemperatur, Fenster und Terrassentüren geschlossen halten.

Vorsicht vor kaltem duschen! Es kann zu Kreislaufbeschwerden führen, wenn man sich viel zu kalt abduscht. Daher die Wassertemperatur auf lauwarm stellen und in die Dusche steigen. Ist doch eine kältere Dusche gewünscht, die Temperatur gegebenenfalls langsam ein wenig runter regeln, jedoch nicht auf eiskalt.

Ach sehr kalte Getränke können unter Umständen zu viel des Guten sein. Unser Magen liebt es nicht, wenn Getränke extrem kalt sind, daher vorsichtig in kleinen schlucken genießen oder darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht zu stark runter gekühlt sind.

Sonnencreme Schützt vor gefährlicher UV Strahlung, noch besser ist aber passende Kleidung, wie etwa lange Ärmel und Hosenbeine. Die Augen mit Sonnenbrillen schützen und einen Hut tragen. Im Grunde wie an Regentagen, nur dass es im Inneren der Kleidung nass wird.

So ausgerüstet kommen wir alle durch die heiße Zeit, bis es wieder heißt: Hamburger Schietwetter.

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