Grünes Hamburg

 

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Hamburg die grünste Stadt Deutschlands?!

Dem wollte ich auf dem Grunde gehen und so habe ich meine Entdeckungstour am Dammtor Bahnhof – dem ehemaligen „Kaiserbahnhof“ gestartet! Dieser wird gleich von zwei Seiten mit Grünfläche beglückt. Die Moorweide und Planten un Blomen!

DieMoorweide liegt im Süden des Hamburger Stadtteiles Rotherbaum, sie war vor ihrer städtischen Nutzung als Naherholungsgebiet eine einfache Viehweide.

 

Von der Moorweide aus verschlug es mich zur Parkanlage Planten und Blomen, wo ich durch den herrlich ruhigen Hortensiengarten geschlendert bin, bis zu dem beeindruckenden Tropenhaus, welches mitten im Park gebaut wurde.

Das Tropenhaus ist ein Schaugewächshaus, entstanden 1963 im Rahmen der Vorbereitungen zur IGA. In dem angenehm temperierten Wintergartenbau gibt es einen Wanderpfad, der durch ein Subtropen-, ein Kakteen- und ein Farnhaus führt.

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Aus dem Gewächshaus heraus ging es weiter in die Sonne raus und entlang des Parksees auf der Promenade, hier konnte ich den Schildkröten beim Sonnenbaden zuschauen, bevor ich in Richtung des Wasserfalls gegangen bin, der in den 70er Jahren als Spektakel eingerichtet wurde. Begeistert laufe ich durch die Gischt des Wasserfalls und gleich weiter in Richtung der Großen Wallanlagen, die Teil des Parks sind, ich folge dem Kanal an der großen Wiese, Enten quaken während sie nach einem Snack tauchen.

 

Ich komme an der klangvollen Wasserorgel an, wo ich kurz die Wassertropfen auf meinem Gesicht spüre, um dann erfrischt in die Wallanlagen einzutreten – vorbei am 1903 errichteten Denkmal Kaiser Wilhelms I.

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In den Wallanlagen empfängt mich ein tosendes Wasserspiel und ein wenig hört man schon die Geräusche und das Gelächter von der Rollschuhbahn. Die reich mit Blühpflanzen versehene Rollschuhbahn ist ein tolles Erlebnis und ein Ort, der kurz zum Verweilen einlädt, die Skateboardfahrer und Rollschuhläufer zu beobachten.

 

Nach der kleinen Pause schlendere ich durch den Park zum Ausgang St. Pauli, überquere die Reeperbahn und gehe auf die mit Bäumen bewachsene Bernhard-Nocht-Straße, die als lange Allee Parallel zur Reeperbahn verläuft.

 

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Am Ende der Bernhard-Nocht-Straße findet sich eine Oase der Ruhe, mitten im sonst so geschäftigen St. Pauli; Park Fiction. Park Fiction ist ein Kunstprojekt, in der Mitte der 1990er ins Leben gerufen, es handelt sich um eine öffentliche Parkanlage inmitten eines dicht bebauten Viertels. Der Park entstand als Resultat einer Anwohnerinitiative, die gemeinsam mit Künstlern Park Fiction entworfen haben.

Von der Terrasse des Parks aus, hat man ein tolles Panorama der Dockanlagen des Hamburger Hafens vor sich, der Seewind erfrischt und belebt.

 

Mich zieht es weiter zur S-Bahn Haltestelle Reeperbahn, wo ich in die Bahn steige und bis zur Haltestelle Klein Flottbek fahre.

In Klein Flottbek finde ich den botanischen Garten, der seit 2012 Loki-Schmidt-Garten heißt. Eine neue Welt erwartet mich hier, fernab von Lärm und Eile, ein grüner Traum, mit bunten Blumen und Pflanzen aus aller Welt.

 

Ich beginne meinen Weg durch den Garten mit dem Gemüsegarten. In den Beeten wachsen Gemüse jeglicher Art, frisch und köstlich, ganz hautnah kann ich hier erleben, wie mein Lieblingsgemüse aus der Erde sprießt.

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Danach durchstreife ich gespannt die internationalen Gärten, Pflanzen aus südost Nordamerikas, einen Kaktushain, Wüstenfelder mit zarten Pflänzchen, die robust den Witterungen trotzen und weiter durch einen Hain von Sumpfzypressen.

Ich bewundere den chinesischen Garten mit echter Pagode und den populären von Yoshikuni Araki gestalteten japanischen Garten. Von hier aus folge Ich der Sommerbrise bis der sanfte Klang des Bambusgartens zu hören ist und ich tauche ein in diese Geräuschkulisse, die mir wie echte Stille erscheint.

Entspannt gehe ich nun den würzigen Düften des Küchengartens entgegen. Salbei, Petersilie, aber auch Vanille-Orchideen versüßen mir den Ausklang des schönen Tages.

 

Und ja – Hamburg ist wirklich eine wahrhaft „grüne“ Stadt!

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gz Annika

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