Das Reeperbahn Festival hat ein(en) Echo!

Gerade mal 13 Jahre ist es alt, kaum ein Teenager, und schon ein ausgezeichnetes und ausgewachsenes Festival. Das Reeperbahn Festival ist Europas größtes Clubfestival. Jedes Jahr findet sich Ende September rund um die Reeperbahn alles ein, was im Musikgeschäft Rang und Namen hat. Was als kleines Nischen-Festival angefangen hat, ist heutzutage einer der wichtigsten Treffpunkte weltweit für vielerlei im Musikgeschäft tätige Menschen. Hier werden neue Bands entdeckt, Neuigkeiten ausgetauscht und Netzwerke geschlossen. Kaum einer kann es sich leisten, das Reeperbahn Festival zu verpassen. Selbstverständlich mischen sich unter die professionellen Besucher auch noch ein paar zivile Festivalbesucher, die einfach nur die Musik genießen möchten. Rund 40.000 Musikbegeisterte strömen jedes Jahr in mehr als 90 teilnehmende Clubs und Diskotheken im Stadtteil Sankt Pauli in Hamburg.

In der internationalen Konzert- und Festivalszene ist dies selbstverständlich nicht unbemerkt geblieben und selbstverständlich lockt das Event auch zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt an. Die internationale Musikszene trifft sich auf der guten alten Reeperbahn.

Auf deutscher Ebene wurde das Reeperbahn Festival nun besonders ausgezeichnet. In der letzten Woche wurde dem Reeperbahn Festival der Musikpreis Echo 2018 verliehen, in der Kategorie Partner des Jahres.

Zum einen wird auf diese Weise die Idee für dieses Festival an sich ausgezeichnet; die Reeperbahn und Sankt Pauli werden zu einer einzigen großen Bühne! Zum andern wird auch die dahinterstehende Organisationen ausgezeichnet und die herausragende Leistung, in nur 13 Jahren ein überschaubares lokales Event zu einem internationalen Hub der gesamten Musikwirtschaft zu machen. Diese Entwicklung verdient Anerkennung. Und das Reeperbahn Festival ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, in jedem Jahr finden innovative Neuerungen und Veränderungen im Ablauf statt, die deutlich machen, wie stark die Entwicklungskraft hinter diesem Hamburger Festival doch ist.

Alle Beteiligten Kräfte, vom Organisator, über den Club Besitzer, über die Barkeeper, die die Gäste bei den Konzerten versorgen, sollte sich jeder angesprochen und gleichermaßen ausgezeichnet fühlen mit diesem Echo. Es gehört viel dazu, so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, aber laufen kann sie nur, wenn alle an einem Strang ziehen.

Unser Hamburg ist ein Fan des Reeperbahn Festivals und gratuliert aus voller Kehle: herzlichen Glückwunsch und macht noch viele viele Jahre weiter so!

Das Hooters Reeperbahn kommt! (Nun aber wirklich!)

Das lange Warten hat ein Ende, am 30. Januar ist es soweit, das Hooters St. Pauli öffnet seine Pforten! Der Eröffnungs-Termin war eigentlich für den Sommer 2017 geplant und wurde mehrfach verschoben, aber nun steht er! Die ersten Reservierungen trudeln ein und der Betrieb wird in normaler Weise aufgenommen. Eine groß angelegte Eröffnungsfeier mit gesonderter Speisekarte und Feierlichkeiten wird es nicht geben, das Restaurant nimmt schlicht den alltäglichen Betrieb auf. Eine gute Idee, wie wir finden.

Der Eröffnungstag ist bereits komplett ausgebucht, keine Tische mehr verfügbar, abgesehen von kleineren Restkontingenten für spontane

Das ADMIN-DREAMTEAM im HOOTERS HOTEL LAS VEGAS
Das ADMIN-DREAMTEAM im HOOTERS HOTEL LAS VEGAS

Besucher, die sich mit ein paar amerikanischen Köstlichkeiten stärken möchten.

Es ist also an der Zeit, den Neuzugang etwas genauer vorzustellen. Hooters, was steckt dahinter? Vom Geschäftsmodel her ist Hooters eine populäre US-amerikanische Systemgastronomiekette, die weltweit Restaurants betreibt. Dahinter verbirgt sich natürlich noch viel mehr. Das Erfolgsmodel Hooters ist mehr als Snacks und knapp bekleidete Bedienungen, es ist vielmehr eine Verheißung, die mit sozialen Dynamiken spielt. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 35-jähriges Jubiläum. Eröffnet wurde das erste Hooters in Florida als Beach-Bar. Schon bald setzte sich das Konzept durch. Heutzutage gibt es über 470 Hooters-Restaurants in 28 Ländern. Unter den Angestellten befinden sich etwa 15.000 sogenannte „Hooters-Girls“; die Bedienungen in den Restaurants, die durch ihre knappe Sportbekleidung mit engem T-Shirt und kurzen Shorts bekannt geworden sind. Diese „Hooters-Girls“ sind das eigentliche Salz in der Hooters-Suppe, sie geben dem Konzept erst das gewisse etwas, was Hooters von der Konkurrenz abhebt. Der Mythos der freizügig bekleideten Kellnerin weckt Begehrlichkeiten beim – mehrheitlich männlichen – Publikum, die Teil des Gesamtkonzeptes sind. Flirten erlaubt, anfassen streng verboten. Der feste Glaube des Mannes an seine Unwiderstehlichkeit wird im Hooters mit Chicken Wings garniert und er genießt den Aufenthalt und die Aufmerksamkeit der attraktiven Bedienung, die ihn ganz besonders mag und sicherlich in guter Erinnerung behalten wird. Ganz bestimmt sogar. Dieses Anschmiegen des Geschäftsmodels an die grundlegenden durch frühe Sozialisation beim Manne angelegten Mißkonzepte des eigenen Selbst füllen das Reservierungsbuch jedes einzelnen Hooters-Restaurants weltweit. Solange es Männer gibt, werden die Restaurants und somit die Teller gefüllt sein. Die Bedienung profitiert und streicht das Trinkgeld ein, so hat jeder Beteiligte sein Glück daran.

Das Konzept passt zur Reeperbahn, ohne Zweifel.

Auf der Speisekarte des Neulings finden sich bodenständige Klassiker wie Chicken Wings, der Hooters Original Buffalo Dip, Chicken Quesadillas, Burger, Sandwiches und vieles mehr. Natürlich darf auch Bier vom Fass und andere kalte Getränke nicht fehlen.

Das Hooters ist nicht nur eine bereichernde Ergänzung für die Gastronomie rund um die Reeperbahn und auf St. Pauli, es bietet auch noch einen großen Klassiker für Sportfans an. Ein immer beliebter werdendes sportliches Highlight aus den USA, der Super Bowl, wird von immer mehr Fans auch in Deutschland gerne live verfolgt. In diesem ja bietet das Hooters ein nächtliches American Football Public Viewing an, Tischreservierung selbstverständlich vorausgesetzt. Gäste, die sich für dieses Event interessieren, werden gebeten ihren Tisch für 21:30 Uhr am 04. Februar zu reservieren und das Hooters weist darauf hin, dass es einen Mindestverzehr gibt, dieser liegt bei 25 € pro Person. Ein tolles gemeinsames Erlebnis für Sportfans.

UNSER HAMBURG ist ein Hooters-Fan erster Stunde! Wir sagen willkommen in der Nachbarschaft, man sieht sich!

Was gibt es zu erleben in diesem Jahr in Hamburg?

Verschlafen reibt sich die Hansestadt Hamburg den Schlaf aus den Augen und reckt die müden Glieder in den langsam immer blauer werdenden Himmel. Alle erwachen aus dem Winterschlaf, es wird Frühling. Die IMAG1099Temperaturen steigen so ganz allmählich und die ersten Neugierigen Spaßliebhaber fragen sich schon: „Was gibt es wohl Neues zu erleben in diesem Jahr?“

Hamburg ist die Stadt mit dem umfassendsten Freizeitangeboten in Deutschland, von Tüfteln bis High-Speed ist alles dabei. Daher möchten wir es uns nicht nehmen lassen, die besten Trends und Neuheiten, sowie lieb gewonnene Klassiker für die Saison 2016 vorzustellen.

Nicht verpassen sollte man das Miniatur Wunderland in diesem Jahr. Die größte Modellbahnanlage der Welt vergrößert sich erneut. Es entsteht in liebevoller Kleinarbeit eine Mediterrane Landschaft, Italien mit Klassikern wie dem Kolosseum in Rom, aber auch Pompeji. Nicht nur für Bastler mit Bahnanlage im Keller ein tolles Erlebnis, weil es einfach für jedermann viel zu entdecken gibt. Zu finden ist das Miniatur Wunderland in der schönen Speicherstadt. Hier ist eine Anmeldung empfehlenswert (www.miniatur-wunderland.de)DSC00645

Unglaublich beliebt bei Jung und Alt und zu recht populär ist der Ziesel Park Hamburg in der HafenCity. Hier wird auf verrückten Fahrzeugen ein Parcours abgefahren, mit jeder Menge Spaß. Wer Interesse an Funsport hat, ist beim „Zieseln“ vermutlich genau an der richtigen Stelle. Leicht zu erreichen von der U4 Haltestelle HafenCity Universität (zieselparkhamburg.de).

Hoch über den Landungsbrücken liegt der Hochseilgarten Rickmer Rickmers. Das beliebte Museumsschiff bietet einen traumhaften Ausblick über den Hafen für Kletterer, die sich in die Takelage schwingen. Die begehrteste Kletterstrecke legt man vom Großmast über die Wanten bis zur 2. Saling zurück. Ein toller Spaß, den es so nur in Hamburg geIMAG1104ben kann. Von April – Oktober findet jeden Samstag von 12 – 18 Uhr bei geeigneter Wetterlage das Einzelklettern statt. Sondertermine sind möglich. Bei Wind und Starkregen entfällt das Klettern, auf Grund der erhöhten Gefahrenlage (http://www.schnurstracks-kletterparks.de)

Wer es gediegener mag, hat vielleicht Lust ein Stück Fernost mitten in Hamburg zu besuchen. Das chinesische Teehaus Yu Garden liegt hinter dem Völkerkundemuseum an der Feldbrunnenstraße 67. Besucher begeben sich hier auf eine Reise ins Land des Lächelns und der aufgehenden Morgenröte, neben Sprachkursen werden hier zum Beispiel auch Spieleabende und Möglichkeiten zum kulturellen Austausch geboten.(http://www.yu-garden.de/)

Indoor, aber nicht weniger spannend ist die breit gefächerte Auswahl an Escape Games, die inzwischen in Hamburg angeboten wird. Der Besucher kann wählen zwischen dem Nervenkitzel eines Gefängnisausbruchs, dem Finden eines Schatzes auf einer einsamen Insel, dem verruchten Rotlicht auf St. Pauli und vielem vielem mehr. Auf https://www.escape-game.org/escape/hamburg/ gibt es eine tolle Zusammenstellung, schaut es euch an und wählt euer Spiel aus, Begeisterung inklusive und garantiert.

WANTED: Stadtführer auf der Reeperbahn / St. Pauli

Freitag Nacht, auf der Reeperbahn um halb eins..! Wir Stadtführer starten zufrieden in den Feierabend, während die Partyhungrigen, Nachtschwärmer und Schaulustigen langsam in den Stadtteil strömen. Stadtführer auf der Reeperbahn müsste man sein, immer am Puls der Zeit und mitten im Geschehen.

Oder nicht?  DSC00503

Wer nicht gerne mit gut gelaunten Besuchern oder Touristen durch St. Pauli, die schönste Kleinstadt der Welt zieht, mit Anekdoten, Witz, Infos und vielem mehr ganze Heerscharen begeisterter Zuhörer in den Bann zieht; der ist hier falsch. Als Stadtführer auf St. Pauli ist man Schauspieler, Entertainer, Wissensvermittler und Seelentröster zugleich. Touristen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch der ganzen Welt, kommen nach Hamburg und wünschen sich, die wohl sündigste Meile der Welt zu erkunden. Am liebsten mit sachkundiger Begleitung, damit sie die Sicherheit haben, alles richtig zu machen, nicht aufzufallen und nicht wo falsch abzubiegen. Berührungsängste abbauen, aber gleichzeitig den nötigen Respekt vermitteln – so arbeiten wir von Unser Hamburg mit den Besuchern und Touristen das Thema St. Pauli / Reeperbahn auf.

Jeder Gast kommt auf die Reeperbahn mit eigenen Erwartungen, Wünschen und Ideen, wir Stadtführer sind IMAG1630Guides durch den Dschungel, formen diese Erwartungen um, damit ein passendes Erlebnis für den Besucher draus wird.

Stadtführungen müssen nicht staubtrocken sein. Grade auf der Reeperbahn können wir grade zu ideal mit einer ausgewogenen Mischung aus Geschichte, Wissen, Trends und witzigen Begebenheiten die Gäste rund und gelungen über die Zeit tragen. Es macht einfach nur Spaß.

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Ferienzeit, Urlaubszeit – mit Vergnügen sind wir dabei

CIMG5111 Wie ist das eigentlich, im Tourismus zu arbeiten? Wenn andere Menschen Urlaub machen, hautnah dabei sein und das Urlaubsfeeling immer vor Augen?

Das Geschäft mit den Urlaubern, es macht einfach nur Spaß!

Wir als Stadtführer sind immer mittendrin dabei, erleben den Freizeitspaß der Gäste und wirken als aktiver Teil an der Feriengestaltung mit.

Fröhlich kommen unsere Gäste am Treffpunkt an, entweder an der U-Bahn Haltestelle Baumwall (U3), Ausgang Hafencity/Speicherstadt/Kehrwiederspitze, direkt vor dem Backshop/Kiosk unter den Gleisen, an der U-Bahn Haltestelle St. Pauli, Ausgang Millerntorplatz / Reeperbahn, direkt rechtsseitig oben an der einzigen Telefonzelle oder vorm schönen Rathaus. CIMG5132

Unsere Touren, Waterkant, Reeperbahn und Innenstadt sind ein schöner Teil der Urlaubsgestaltung unserer Gäste, am Puls der Stadt mit einem unserer Guides, die alle ihren Job lieben und echte Hamburg-Liebhaber sind. Was kann es schöneres geben, als eingeladen zu werden, mit einem Hamburger durch die schönste Stadt der Welt zu streifen, Sehenswürdigkeiten entdecken, Streifzüge durch unbekannte Gassen oder auch echte Geheimplätze finden.CIMG5102

Wo unsere Fahne weht, da ist neben der weißen Hammaburg auf rotem Grund auch automatisch Spaß geflaggt, denn jeder unserer Mitarbeiter weiß, Spaß und unterhaltsame Geschichten lassen die Zeit wie im Flug verstreichen. Oh, schon vorbei? Das hören wir unsere Gäste häufig sagen und natürlich ist es das größte Kompliment für uns.

Neben unseren drei deutschen öffentlichen Touren, die täglich stattfinden, teilweise auch zu CIMG5123mehreren Uhrzeiten, haben wir uns auch auf die wachsende Anzahl von englischsprachigen Touristen in Hamburg eingestellt und bieten jeden Samstag um 12.30 Uhr eine englische öffentliche Waterkant Tour an und am Abend um 20.00 Uhr noch eine englische öffentliche Reeperbahn Tour. Welcome to Hamburg.

Manch ein Gast der schönen Hansestadt kommt vielleicht mit ganz anderen Erwartungen, will die grünen Seiten der Stadt kennenlernen oder ausschließlich durch das neu gekürte UNESCO Weltkulturerbe Speicherstadt geführt werden. Auch da führen wir euch hin, lasst es euch gesagt sein, uns findet man in allen Gassen. Unsere individuellen Privattouren sind ebenso beliebt, wie die öffentlichen. Bei UNSER HAMBURG in Hamburg findet eben jeder sein Urlaubsglück. Und damit es so bleibt, kommt doch bitte, liebe Gäste und besucht uns in der schönsten Stadt der Welt. Wir freuen uns auf euch.

Nachwuchs auf dem Kiez.. das Schmidtchen ist da!

Schmidtchen-HamburgOb Schmidt Theater, Schmidts Tivoli oder nun auch Schmidtchen, seit über 25 Jahren steht der Name Schmidt auf der Reeperbahn für beste Theater- und Show-Unterhaltung.

Die „Schmidt Show“ mit Corny Littmann, Lilo Wanders und Marlene Jaschke machte das Haus in den frühen 90er Jahren auch über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt, die bunte Mischung aus Travestie, Unterhaltung und Cabaret begeisterte die Fernsehzuschauer über Jahre und Corny Littmann sorgte als „Herr Schmidt“ für einen Anstieg der Bekanntheit des Theaters.

Corny Littmann eröffnete am 08. 08. 1988 um genau 08 Uhr und 08 Minuten das Theater Schmidtchen-Hamburgund legte damit den Grundstein für die etwas andere Unterhaltung auf St. Pauli. Im September 1991 kam noch das Schmidts Tivoli dazu, nur ein Haus weiter und die Erfolgsgeschichte ging ungebremst in die nächste Runde. Bis heute, sind beide Häuser Privattheater, die ohne Subventionen betrieben werden.

Wegen Baufälligkeit musste das Schmidt 2004 abgerissen werden und wurde dann am 08.08.2005 in neuem Gebäude am selben Standort wiedereröffnet. Seit dem gibt die auffällige rote Fassade dem Gebäude Charakter und leuchtet über den Spielbudenplatz.

Der Balkon des neuen Schmidt Theaters wurde schnell bekannt dafür, dass der FC St. Pauli, dessen Vereinspräsident Corny Littmann von 2003 bis 2007 war, sich dort feiern lässt – wenn es denn was zu feiern gibt.

Über die letzten 25 Jahre machten beide Theater sowohl mit ihren Hausproduktionen, als auch mit vielen Gast-Comediens von sich reden, Comedy, Cabaret, Musicals gehören genauso zum Repertoire wie StadtteilbSchmidtchen-Hamburgezogene Theaterstücke wir etwa „Die Königs vom Kiez“ oder „Die Heiße Ecke – Das St. Pauli Musical“.

Mitten am schönen Spielbudenplatz, im Herz des Stadtteils St. Pauli gelegen, sind die Theater Schmidts und Schmidts Tivoli nicht mehr aus der Hamburger Kulturlandschaft wegzudenken und nun auch mit Nachwuchs. Im Klubhaus St. Pauli findet sich das kleine Theater mit seinen 80-200 Plätzen und dem frischen neuen Programm. Hier soll seit dem 06. Juni 2015 auch dem Nachwuchs aus Show und Comedy eine Chance gegeben werden.

Wir wünschen dem kleinen Schmidtchen alles Gute und möge es niemals zu erwachsen werden.

Nur die Harten kommen in den Garten – Fußballfan sein in Hamburg

Freibeuter der LigaSturmflut, Orkane und Gewitter, die Hamburger können was vertragen und sind gegen Unwetter jeglicher Art gewappnet. Auch sportlich muss der Hamburger Nehmerqualitäten beweisen, jedenfalls die Fußball-Fans unter uns..

Zwei Profi-Vereine sind in Hamburg beheimatet, der Hamburger Sportverein, kurz HSV genannt und der FC St. Pauli, die Freibeuter der Liga.

Beide Vereine haben in der jüngst beendeten Bundesligasaison so ihre Mühen und Note mit dem Klassenerhalt gehabt, dem FC St. Pauli drohte der Abstieg aus der 2. Fußballbundesliga, dem HSV der Abstieg in die Zweitklassigkeit.

CIMG3573Grade der HSV, Dino der Liga genannt, hatte schwer daran zu knabbern, da er seit Bestehen der ersten Bundesliga 1963/64 noch nie abgestiegen ist. Dementsprechend war die Sorge bei Verein und Fans groß und der begehrte Relegationsplatz konnte letztendlich erkämpft werden. Die letzten beiden Mannschaften der 1. Bundesliga steigen in die 2. Bundesliga ab, der Drittletzte geht in die Relegation, gegen den drittbesten aus der 2. Bundesliga.

Diese undankbare Aufgabe fiel dem HSV zu und es ging in einen Relegationskrimi, wie ihn die Hansestadt noch nicht erlebt hat. In zwei Spielen (Hin- und Rückspiel) stotterte sich der HSV gegen den KSC eher mehr als weniger glücklich durch die Minuten und gewann letztendlich mit einem Glücksschweinfreistoß in den letzten Minuten.

Seit der Saison 2013/14 hält der HSV übrigens den Rekord als schlechtester Nichtabsteiger.

Der FC St. Pauli hat schon recht zeitig die Leistungskurve nach oben biegen können, der Druck war aber dennoch da und bis zum letzten Spieltag schwebte das Damokles-Schwert des Abstiegs über der Mannschaft. Der beliebte Kiez-Club rangiert in der Liga was Kreativität, Popularität und Leidenschaft angeht ganz oben; Spielerisch waren die Kiezkicker eher unten anzusiedeln in dieser Saison, aber dies soll es in der nächsten Saison besser werden.

Zur Legende wurde der FC St. Pauli durch den 2:1 Heimsieg gegen den FC Bayern München im Jahr 2002, danach wurden die beliebten Weltpokalsiegerbesieger-T-Shirts angefertigt. Des Weiteren bezieht der Verein die Fans stark mit ein, zum Beispiel wurden 2003 durch eine Aufsehen erregende Spendenaktionen innerhalb von nur drei Monaten mehr als 1,95 Millionen Euro gesammelt und damit der Abstieg in die Oberliga verhindert. Während der Aktion „Rettet den FC St. Pauli“ wurden zum Beispiel über 140.000 „Retter“-T-Shirts verkauft, die einen Erlös von rund 900.000€ brachten.

Beide Vereine sind für Hamburg wichtig und zeichnen sich durch eine vitale Abneigung gegeneinander aus. Ein Abstieg des HSV in die 2. Bundesliga mit Verbleib des FC St. Pauli hätte zwei anspruchsvolle Spiele pro Jahr garantiert – für die Hamburger Polizei. In der Saison 2001/02 hatte es vitale Straßenschlachten der Fangruppen gegeben.

In der Saison 2015/16 wünschen wir von UNSER HAMBURG beiden Vereinen spielerischen Erfolg und den Funken Glück, der Fußball ausmacht.

Braucht St. Pauli ein Wertesiegel für Kieztouren?

Reeperbahn RundeBesucher und St. Paulianer kennen es schon und auch die Herrschaften des Gewerbes bleiben nicht verschont. Jedes Wochenende strömen die Vergnügungswilligen in Scharen in den Stadtteil rund um die Reeperbahn und bevölkern neben den Bars, Clubs und Diskotheken auch die Bürgersteige und Straßen.

Da fällt es natürlich auf, wenn zusätzlich noch Dutzende geführter Touristengruppen dazu kommen.

Führungen auf St. Pauli sind beliebt wie nie und der Markt boomt. Das Angebot reicht von Comedy und Entertainment-Touren, über sachlicher gehaltene historische oder themenbezogene Touren, bis hin zu reinen Partyführungen. Wir von „Unser Hamburg“ sind als Stadtführer in ganz Hamburg unterwegs, die Reeperbahn ist keine Ausnahme und wir sind auf St. Pauli sehr aktiv mit unseren themenbezogenen Touren.

Durch die hohe Besucherfrequenz fühlen sich Anwohner und Gewerbetreibende immer mehr ins Abseits gestellt und daher hat der BID gestern, am 09. April zu einer „Reeperbahn Runde“ im Sankt Pauli Museum eingeladen.

Themenschwerpunkt war ein Wertesiegel, welches Touranbieter eventuell auszeichnen könnte. Die Hamburg Tourismus plant etwas vergleichbares für St. Pauli.

Reeperbahn HamburgDie Inhalte des Wertesiegels umzusetzen unterliegt hauptsächlich der Freiwilligkeit der Stadtführer-Unternehmen. Themen sind zum Beispiel das Verstärken der Stimme mit einem Stimmverstärker. Auf der Reeperbahn und auf sehr belebten Straßen, etwa der Großen Freiheit erscheint es sinnvoll, so ein Gerät zu nutzen, damit die Gäste uns Stadtführer hören können. In Seitenstraßen stört es die Anwohner und stiftet nur Ärger, damit soll Schluss sein und „Unser Hamburg“ verstärkt schon länger nur noch auf der Reeperbahn selber.

Der nächste Punkt ist die Gruppengröße bei den Führungen – heiß diskutiert. Aber es besteht ein gewisser Konsens, die Gruppen sind besser zu überblicken und zu kontrollieren, wenn sie kleiner sind (20 bis 25 Personen maximal). In kleinen Gruppen kann auch besser gewährleistet werden, dass Gäste nicht vor Haustüren stehen und Anwohner auf die Straße ausweichen müssen, um vorbei zu laufen.

Wichtig auch und ein Thema, bei dem Einigkeit herrscht ist der Respekt vor dem Stadtteil, seinen Bewohnern und dem Milieu. Wer unter geöffneten Fenstern herumbrüllt, den Prostituieren auf der Davidstraße auf den Füßen steht während man lautstark über sie erzählt und historisch fehlerhafte Inhalte vermittelt – der sollte sich fragen, ob er auf St. Pauli als Stadtführer richtig ist.

Der Stadtteil lebt vom Milieu, von seiner Geschichte und schon immer wurde auf St. Pauli großes Geld verdient. Wer im Einklang mit den Gegebenheiten sein Auskommen findet, der wird auch keine Probleme haben dem Sankt Pauli MuseumWertesiegel zu entsprechen. „Unser Hamburg“ erfüllt schon jetzt alle Kriterien und arbeitet weiterhin intensiv mit allen Mitarbeitern an der Entwicklung von Standards und Qualitätsmerkmalen.

Wir freuen uns auf die Saison und möchten auch in diesem Jahr Gästen die schöne Reeperbahn und den Stadtteil St. Pauli näher bringen und ihnen die richtigen Werte mit auf den Weg geben, wenn sie nach unseren Führungen alleine die Bars und Plätze bevölkern.

Die Ritze – Legende mit Boxhandschuhen und High Heels

Zur-Ritze-HamburgGut versteckt im Hinterhof des ehemaligen Eros-Center, aber trotzdem gut zu finden und eine absolute Legende! Die Ritze mit ihren gespreizten Beinen, von Erwin Ross dem Rubens vom Kiez gestaltet, die das Markenzeichen der Ritze sind. Rote High Heels runden das Bild ab.

Erwin Ross machte sich einen Namen als bekanntester Maler von Erotikplakaten im Nachkriegsdeutschland.

Die Beine der Ritze sind wohl sein populärstes Werk, obwohl er auch in den 60ern die Bassdrums der Beatles und der Rattles mit seinen Motiven verschönerte. Große-Freiheit-St.Pauli

Die Ritze ist mit Sicherheit eine der berühmtesten Bars St. Paulis, insbesondere durch den Boxkeller unter dem Gastraum, in dem über viele Jahrzehnte so manche Legende die Fäuste geschwungen hat.

Boxen stand schon immer auf der Agenda der Kneipe, nicht verwunderlich, wenn man den Gründer und Wirt des Lokals mal genauer unter die Geschichtslupe nimmt. Aber nicht nur die Könige von St. Pauli sind hier ein Thema, auch König Fußball kommt nicht zu kurz. Hunderte Fußball-Schals aller Clubs und Städte und Jahrzehnte zieren die Decke, angehängt von Fans, die in der Ritze ihre Mannschaft nach dem Auswärtsspiel gefeiert haben.

Die GesKleine-Freiheit-St.Paulitaltung des Gastraums mit den Bildern der Prominenten, die die Kneipe besucht haben und ihren Autogrammen tut ihr Übriges für den ganz eigenen Charme.

In der Ritze ist jeder willkommen, der dort feiern möchte; Eventgastronomie mal anders mit jeder Menge echtem und ursprünglichem St. Pauli Flair.

Wer Lust bekommen hat und Interesse an der Geschichte der Ritze, der Zuhälterkriege und des Stadtteils St. Pauli, ist gerne eingeladen sich von uns auf einer „Reeperbahn – Lust & Laster und ne Menge Zaster“ Tour mit viel Spaß, Liebe zum Stadtteil und Hintergrundinformationen über den Kiez führen zu lassen.

Im Norden ist gut morden – Hamburger Krimis

Heute am Donnerstag startet der dänische Film „Schändung“, nach dem gleichnamigen Roman von Jussi Adler-Olsen. Teile des Films wurden in Hamburg im Münzviertel gedreht, die Szenen zeigen Straßenzüge des Quartiers und Gebäude – im Film selber stellen sie Schauplätzen in Dänemark dar.

Nicht immer nur leiht Hamburg seine vielseitigen Schauplätze an Filmemacher und Schriftsteller aus, eine ganze Reihe von literarischen Ermittlern und Helden tummeln sich tatsächlich in der schönsten Stadt der Welt.

Kriminalhauptkommissar Jan Fabel ermittelt seit 2005 in der Hansestadt. Die Bücher des britischen Autors Craig Russel erfreuen sich großer Beliebtheit, hat er sich doch Hamburg ausgesucht, obwohl er selber in Schottland lebt. Für seine Romane   besuchte er die Stadt und ganz Norddeutschland zu Recherchezwecken, um dann detailgetreue tolle Schauplätze zu beschreiben, wie etwa die Eppendorfer Wohnung Fabels oder den Fundort einer grausig zugerichteten Leiche in Blankenese.St.Pauli_Hamburg

Die St. Paulianerin Simone Buchholz ist bekannt für ihre Kiez- und Hamburg Krimis. Ihre populäre Reihe um die Staatsanwältin Chas Riley überschüttet den Hamburger Kiez geradezu mit patriotischer Zuneigung und entsprechender Wertschätzung. Die witzigen Romane sind inzwischen über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt und sorgen für reichlich gute Werbung für die Kleinstadt Hamburg_WiederaufbauSt. Pauli und das gesamte Stadtgebiet.

Einen historischen Beitrag leistet Cay Rademacher mit seinem Kriminalroman „der Trümmermörder“, welcher im zerstörten Nachkriegshamburg spielt und auf wahren Begebenheiten beruht. Rademacher behandelt einen ungeklärten Mordfall aus dem Winter 1946/47 und legte damit den Grundstein für seine Trilogie um Oberinspektor Frank Stave, der seinen Dienst im von Fliegerbomben zerstörten Hamburg versieht.

An der feinen Alster und in der besseren Hamburger Gesellschaft spielt der zweite Roman von Anette Hinrichs und ihrer Kriminalbeamtin Malin Brodersen. Hinrichs beschreibt bildhafte Szenen, die dem Leser vermitteln, er stünde direkt in den geschilderten Straßen und Plätzen. Hamburg wie es leibt und lebt. Der erste Roman beschäftigt sich mit einem lange gehüteten hanseatischen Familiengeheimnis und wAussenalster_Hamburgar ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Im Norden ist gut morden, die Fülle an fantastischen Autoren, die ihre Ermittler nach Hamburg schicken gibt der Stadt recht und bereichert jedes Bücherregal – ob nördlich der Elbe oder in Bayern.