Hamburg ohne Hadi Teherani? Das können wir uns nicht vorstellen, denn dann würden mehrere der coolsten Gebäude Hamburgs auf der Skyline fehlen. Heute stellen wir euch einige der Hamburger Gebäude vor, die er geplant hat.

Das Dockland

Eines der bekanntesten Gebäude des Architekten ist das Dockland, welches einen eigenen Fähranleger hat. Dieses hat zahlreiche Architekturpreise gewonnen, beispielsweise ist es zum „Bauwerk des Jahres 2005“ ernannt worden, obwohl es erst 2006 fertiggestellt wurde und hat 2006 dann den „Deutschen Stahlbaupreis“ sowie den „Hypo Real Estate Architekturpreis“ gewonnen.

Von der Elbe bzw von der Stadt gesehen, sieht das Gebäude aus wie ein Schiff. Im Inneren des Gebäudes befinden sich Büros, das Dach ist einer der beliebtesten Orte um die Schiffe auf der Elbe zu beobachten und zu fotografieren. Auf Treppenstufen entlang des schräg verlaufenden Gebäudes gelangt man nach oben, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die Elbe und zur Köhlbrandbrücke hat. Die Mitarbeiter in den Büros haben natürlich auch den einmaligen Ausblick auf die Elbe!

Wer in Hamburg eine Hafenrundfahrt macht, wird das Gebäude vom Wasser aus bestaunen können, aber auch wenn ihr mit der Fähre der öffentlichen Verkehrsmittel fahrt könnt ihr direkt an der Fähren-Haltestelle „Dockland“ ein- oder aussteigen.

Die Europapassage

Viele Hamburger, aber auch zahlreiche Hamburg-Besucher kennen und lieben dieses Gebäude, welches 2006 fertiggestellt wurde – denn es ist ein Shoppingparadies! Die Passage ist eine Mischung aus Modernität und Eleganz und vor Allem in der Weihnachtszeit ganz besonders aufwendig geschmückt und ein echter Hingucker! Die Europapassage beginnt direkt an der Alster, in der Nähe des Hamburger Rathauses. Das Gebäude stellt laut Teherani „eine parabelförmigen Bogenkonstruktion dar, an einen schlanken hölzernen Schiffsrumpf erinnernd“.

Die Europapassage verbindet die Shoppingmeile Mönckebergstraße mit der Altstadt und der Binnenalster. „Die geradlinige, direkte Anbindung der Hauptfußgängerströme von Hauptbahnhof und Hafencity an die mit der Binnenalster besonders attraktive kleinteilige Kernstadt etabliert das lange fehlende Drehkreuz zwischen den unterschiedlichen Anziehungspunkten der Stadt.“

Die Tanzenden Türme

Die Tanzenden Türme befinden sich direkt auf der Reeperbahn und beherbergen seit der Fertigstellung im Jahr 2012 nicht nur Büros, sondern auch einen Musik Club und das höchstgelegene Restaurant Hamburgs!

Teherani sagt über die Tanzenden Türme: „Als Eingang zu St. Pauli und Altona sowie zum Hafen markieren sie das Tor zu Hamburgs weltberühmter Amüsiermeile Reeperbahn.“ Die Gestaltung des Hochhauspaares beruht auf der Lebendigkeit des Standortes auf St. Pauli – die Türme wirken, als ob sie tanzen und stellen so die Verkörperung der Bewegungsfreude dar.

Der von der Reeperbahn aus betrachtete rechte Turm verkörpert den Mann, in dessen Obergeschoss sich ein Nobelrestaurant sowie eine Sky-Bar mit herrlichem Ausblick befinden.

Teherani’s Werke in der HafenCity

Das Wohngebäude „Quartier Strandkai“

Die Hamburger HafenCity ist das größte innerstädtische Projekt Europas. Hier entstehen zahlreiche Wohnflächen, Büroflächen und Fafengebäude. Bis 2025 soll die HafenCity fertiggestellt sein!

2021 soll das Projekt von Teherani abgeschlossen sein, welches sich an dem wohl bekanntesten Bauort in Hamburg befindet – auf der Westspitze der Strandkaihalbinsel. Das Projekt umfasst vier Wohngebäude – unter anderem zwei Wohntürme, welche die Skyline der Hafencity prägen sollen! In Harmonie mit dem nahe gelegenen Marco Polo Tower befindet sich der von Teherani entworfene Wohnturm mit 15 Geschossen, sowie einem Staffelgeschoss als Abschluss. Teherani beschreibt das Gebäude wie folgt: „Durch die entsprechende Höhenentwicklung und die Betonung der Horizontalen wird ein Dialog der Gebäude hergestellt. Die Gestaltung beruht auf einer Variation in der Schichtung der Geschosse mit umlaufenden Balkonen. Gestapelte Penthäuser, deren Eckpunkte einem Rhythmus folgend vor- und zurück springen. So entsteht ein dynamischer Baukörper, der seinem exponierten Standort gerecht wird.“ Die Bewohner werden sich freuen, denn jede Wohnung profitiert von umlaufenden Balkonen und natürlich ist die Aussicht ein unschlagbares Argument – über die Elbe hinüber zur Elbphilharmonie und auf die ganze Stadt!

Das China Shipping Bürogebäude

Bereits 2005 wurde dieses Gebäude fertiggestellt, welches sich auf der Südseite des Sandtorkais befindet. Das Gebäude erinnert durch die außen liegende Stahlkonstruktion an die Kräne und Containerterminals im Hafen, Teherani beschreibt das Gesamtkonzept des Gebäudes als „Assoziation von Containern, die sich in einer Stahlkonstruktion stapeln.“ 

Elbtower – Büro-und Hotelhochhaus

Auf unserer Hafen- und Speicherstadttour zeigen wir unseren Gästen dieses Gebäude bereits als Miniaturversion. Der sogenannte Elbtower soll den Eingang zur Hafencity von den Elbbrücken aus bilden. Wir sind schon gespannt, wie das Gebäude dann aussehen wird, wenn es 2025 fertiggestellt ist!

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